Sind Frauen schuld an der Demographieentwicklung?

Liebe Leser, ihr wisst ja alle das ich weder feministisch noch antifeministisch eingestellt bin, und dass sich stets für komplette Gleichberechtigung spreche. Deswegen möchte ich, dass ihr im Hinterkopf behalten und dass ich diesen kommenden Artikel von einem neutralen Standpunkt aus betrachtet haben möchte und nicht versuche, einem Geschlecht eine gewisse Schuld zu Last zu legen.

Deutschland hat ein Problem: es werden einfach immer weniger Kinder geboren, die Bevölkerung geht zurück. Als ich in der Schule war, war die Demographieentwicklung bereits ein schwieriges Thema und im politischen Unterricht worauf haben wir uns diese Entwicklung anhand von statistischen Schaubildern angeschaut. Das ganze sah nicht aus wie eine Säule, sondern wie ein dünner Spieß: da wo die Menschen alt waren, waren sie dick und breit.

Laut einer Studie sind es vor allem die Frauen, die sich gegen ein Kind entscheiden und dafür eine große Anzahl von Begründungen ins Feld führen: obwohl sie sich mehr Kinder wünschen, als sie statistisch gesehen haben, halten sie es nicht für den richtigen Zeitpunkt gerade jetzt ein Kind zu bekommen.

Da heißt es dann, man möchte erst die berufliche Situation, z.B. als Mietrechtsanwalt- oder Anwältin verbessern und Karriere machen, ein finanzielles Polster anlegen, ein Haus bauen, noch einmal um die Welt reisen. Manchmal sind sich Frauen auch nicht sicher, ob sie den richtigen Partner haben, mit dem sie zusammen ein Kind aufziehen wollen. Ihr seht schon, liebe Leser, es kann ein großes Problem darstellen den optimalen Zeitpunkt für ein Kind herauszufinden. Und ich möchte sagen dass ich davon überzeugt bin, dass es diesen perfekten Zeitpunkt gar nicht gibt.

Wenn man sich zum Beispiel unsere Nachbarn anschaut, wie wäre es zum Beispiel mit Frankreich, dann sieht man eine große Veränderung im demographischen Verhalten. Hier bekommt jede Frau ungefähr zwei Kinder, die Demographie ist wesentlich stabiler als in Deutschland. Die französischen Frauen halten sich auch im Alter nicht schon für zu alt oder zu müde um ein Kind aufzuziehen. Liegt es daran, dass in Deutschland die Menschen so geschunden und von der Arbeit malträtiert werden, dass sie einfach keine Kraft mehr haben um eine Familie zu gründen?

Wahr ist aber in jedem Fall, dass deutsche Frauen oft andere Gründe oder Bedürfnisse für wichtiger halten, als die Gründung einer glücklichen Familie. Insbesondere steht die Arbeit immer wieder im Vordergrund, was uns Deutschen auffallen sollte und woran wir arbeiten sollten.

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